Security-Meldung: Vorsicht vor Mails mit PDF Anhang

1. Juni 2017 - IT-Security
News
Ergebnisse der kes-Sicherheitsstudie - Jetzt als Download
Als Sponsor der kes/Microsoft-Sicherheitsstudie 2018 veröffentlicht INFOSERVE die Ergebnisse der ...
What The Hack
INFOSERVE war Sponsor des ersten Saar-Hackathon, der am zweiten Januarwochenende 2019 in den ...
Wir setzen auf persönlichen Service durch unsere Experten!
INFOSERVE Kunden profitieren von unserem zuverlässigen Rund-um-die-Uhr Support mit persönlichem ...
Erpressungstrojaner Jaff

Derzeit tauchen vermehrt manipulierte PDF-Dokumente in gefälschten E-Mails auf. Der Erpressungstrojaner Jaff infiziert deutschlandweit meist Windows-Computer und verlangt für die dadurch verschlüsselten Daten Lösegeld in Höhe von 2 Bitcoins (ca. 4200 Euro). Die Ransomware Jaff verschlüsselt Daten und versieht sie dabei mit der Dateiendung .wlu.

Hat man sich infiziert, kann man auf der Webseite ID-Ransomware regelmäßig prüfen, ob es bereits ein kostenloses Entschlüsselungstool gibt. Im Gegensatz zu den üblichen Erpressungstrojanern benötigt Jaff keine Internetverbindung um die Schadsoftware zu starten.

Der Trojaner tarnt sich als gefälschte E-Mail, die eine vermeintlich, noch nicht bezahlte Rechnung mitschickt. Im Anhang findet sich dann eine PDF-Datei, mit deren Öffnung man sich Jaff aber noch nicht einfängt. Zunächst muss man eine Sicherheitswarnung in der PDF-Datei akzeptieren, woraufhin sich ein Word-Dokument mit Makros aus dem PDF extrahiert und öffnet. Erst wenn man dann die Makros aktiviert, hat man sich mit dem Trojaner infiziert.

Quelle: heise.de